Wildbachbegehung

Der § 101 des Forstgesetzes 1975 verpflichtet in den Absätzen 6 und 7 österreichische Gemeinden jährliche Wildbachbegehungen durchzuführen.

Umwelterkundung.at hat sich in Anbetracht immer stärkerer Niederschlagsereignisse mit den dazugehörenden enormen Abflussmengen dazu entschlossen für österreichische Gemeinden diesen Dienst anzubieten. Wildbachbegehungen sind wichtige Maßnahmen um Vorkehrungen für den Schutz der Bevölkerung und ihrer Besitztümer zu treffen.

Holzverklausung Holzernte und Holzernteabfälle im Abflussbereich

Die Dienstleistung inkludiert: Anmeldung der Begehung bei den Behörden (BH, WLV, BBL), die Begehung der Wildbäche durch ExpertInnen sowie die Erstellung eines umfangreichen Berichtes mit Fotobeweissicherung, Verortung (Katasterplan, Übersichtskarte), Angabe der Grundstücksnummer und Einlagezahl, Prioritätenreihung. Kontrolliert werden das Bachbett, nähere Uferbereiche sowie Schutzbauwerke jeglicher Art. Der Bericht wird zudem der zuständigen Gebietsbauleitung der WLV kommuniziert und dient als Datengrundlage für die Planung weiterer notwendiger Maßnahmen.

Verklauste Brücke Verlandeter Durchlass

Die Kosten der Wildbachbegehung richten sich nach dem durchschnittlichen Gefälle des jeweiligen Baches zuzüglich einer Pauschale in Abhängigkeit der gesamt zu begehenden Bachkilometer (Anfahrt, Bericht,…).
Gerne bieten wir auch an, vorgefundene Übelstände entlang der Wildbäche an die jeweiligen GrundstückseigentümerInnen weiterzuleiten (Rückmeldung der privaten GrundstückseigentümerInnen über durchgeführte Räumung: 71 – 90 %), Überprüfungsbegehungen durchzuführen oder bei Behörden einzuschreiten.

Holzernteabfälle im Abflussbereich Riss in Verbauung

Das Jahr 2016 ist das vierte aktive Begehungsjahr von umwelterkundung.at. Seit 2013 wurden in Summe 63 jährliche Wildbachbegehungen duruchgeführt, wobei insgesamt 2.170 km ausgewiesene Wildbäche erfolgreich kontrolliert wurden (Stand Herbst 2016).

Hier finden Sie alle unsere Dienstleistungen und einige unserer Referenzgemeinden.